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Hoerminderung

Welche Arten von Hörverlust gibt es?

Schwerhörigkeit bei älteren Menschen fällt den meisten von uns als Erstes ein, wenn es um Hörminderungen geht. Tatsächlich ist das altersbedingte Nachlassen unseres Hörvermögens sehr häufig. Das ist ganz natürlich und keine Schande – es ist vielmehr eine ganz normale „Abnutzungserscheinung“, die sich genau wie eine Sehschwäche dank unserer modernen Technik korrigieren lässt.

Krankheiten, Unfälle oder eine hohe Lärmbelastung, ja, schon ein einziges sehr lautes Geräusch, zum Beispiel ein heftiger Knall nahe am Ohr, können ebenfalls zu Hörminderungen führen. Die Geräuschkulisse in großen Städten, laute Musik in Diskotheken oder über den eigenen MP3-Player oder Lärm am Arbeitsplatz sind für unser Gehör gefährlich. Auch Krankheiten wie Grippe, Masern, Gehirnhautentzündung oder der sogenannte „Hörsturz“ können einen Hörverlust hervorrufen.

Da die meisten Hörminderungen schleichend eintreten, sind sie den Betroffenen häufig gar nicht bewusst. Sie ärgern sich insgeheim über zu leise oder undeutlich sprechende Mitmenschen – ein eigener Hörverlust kommt ihnen vorerst nicht in den Sinn. Tatsächlich ist es aber wichtig, so bald wie möglich mit einem Hörgerät gegenzusteuern, da sich ansonsten die für das Hören genutzten Nervenbahnen im Gehirn zurückbilden – das Hören wird quasi verlernt! Je länger Sie warten, desto schwieriger wird es, den Hörverlust auszugleichen.

Es gibt verschiedene Arten des Hörverlustes:

Verständlichkeitsverlust

Verständlichkeitsverlust

Verständlichkeitsverlust

Beim Verständlichkeitsverlust hört der Betroffene zwar alles laut genug, aber undeutlich. Die Folge: Der Inhalt des Gesagten wird nicht erfasst. Sehr deutlich äußert sich diese Art von Hörminderung zum Beispiel bei Gesprächen in größeren Gruppen oder in lauter Umgebung. Rund 85 Prozent aller Hörminderungen beruhen auf einem Verständlichkeitsverlust.

Lautstärkernverlust

Lautstärkenverlust

Beim Lautstärkenverlust wird der Schall auf dem Weg ins Ohr abgeschwächt beziehungsweise gedämpft. Dadurch werden alle Geräusche zu leise gehört – als hätte man Watte im Ohr. Dies ist bei rund 15 Prozent aller Hörminderungen der Fall. Für Betroffene ist es oft nicht einfach, einen Lautstärkenverlust bei sich selbst überhaupt wahrzunehmen. Familienmitgliedern fällt häufig der zu laut gestellte Fernseher auf; auch wenn jemand schlicht nicht reagiert, wenn er angesprochen wird, oder wiederholt über „nuschelnde“ Gesprächspartner schimpft, ist dies ein Indiz für Lautstärkenverlust.