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Hörgerätebatterien

Hörgerätebatterien
– die Voraussetzung für gutes Hören

Auf Ihre Hörgerätebatterien müssen Sie sich jederzeit verlassen können, denn von ihnen hängt die einwandfreie Funktion Ihrer Hörgeräte ab. Achten Sie darum darauf, stets die passenden Batterien zu verwenden! Hörgeräte werden mit speziell hergestellten Mikrobatterien betrieben; sie werden auch Knopfzellen genannt.

Nicht jede Batterie passt in jedes Hörgerät. Die verschiedenen Größen und Typen werden einheitlich mit einer Nummer und nach einem Farbschema gekennzeichnet. Am häufigsten vertreten sind derzeit die Typen 675 (blau), 13 (orange), 312 (braun) und 10 (gelb). Informieren Sie sich beim Kauf Ihres Hörgeräts unbedingt genau, welche Batterien Ihr Gerät benötigt. Auch die durchschnittliche Lebensdauer Ihrer Batterien sollten Sie kennen, damit Sie immer ausreichend Nachschub zur Hand haben und nicht „auf dem Trockenen“ beziehungsweise „im Stillen“ sitzen.

Zink-Luft-Batterien als häufigstes Batteriemodell

Am häufigsten kommen in den modernen Hochleistungshörgeräten Zink-Luft-Batterien zum Einsatz. Es handelt sich dabei um Einweg-Batterien, die nicht wieder aufladbar sind. Sie funktionieren auf Basis einer Zink-Sauerstoff-Reaktion. Sie sind besonders klein, verfügen aber trotzdem über eine hohe Energiedichte und eine hohe Leistungskonstanz auch zum Ende ihrer Lebensdauer. Das macht sie sehr geeignet für Hörgeräte. Diese Batterien sind oftmals an den Kürzeln ZA für Zink-Air oder ZL für Zink-Luft gekennzeichnet.

Entfernen Sie vor dem Einsetzen unbedingt die farbige Schutzfolie am Pluspol, ansonsten setzt sich der chemische Prozess, der die Energie erzeugt, nicht in Gang. Ist die Folie bereits abgezogen, sollten Sie die Batterie vorsichtshalber nicht verwenden, da sie sich bereits entladen haben könnte. Lagern Sie die Batterien nicht über lange Zeiträume, denn auch bei abgeklebten Batterien findet eine geringfügige Entladung – etwa 3 % im Jahr – statt. Kaufen Sie stattdessen lieber häufiger neue Knopfzellen. Nach dem Entfernen der Schutzfolie kann es einige Minuten dauern, bis die Batterie ihre volle Leistungsfähigkeit erreicht. Aus diesem Grund sollten Sie die Batterie nach Abziehen der Schutzfolien ein paar Minuten liegen lassen, bevor Sie sie in Ihr Hörgerät einsetzen.

Wieder aufladbare Batterien

Mittlerweile bieten viele Hersteller auch wieder aufladbare Batterien für Hörgeräte an. Dabei handelt es sich um Silber-Zink-Akkumulatoren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie müssen keine Batteriewechsel mehr vornehmen, da die Batterien üblicherweise im Hörgerät geladen werden können – idealerweise über Nacht, wenn Sie die Geräte nicht benötigen. Passende Ladestation werden von den Hörgeräteherstellern angeboten.

Haltbarkeit der Hörgerätebatterien

Die Haltbarkeit einer Batterie für Hörgeräte hängt von mehreren Faktoren ab. Tragen Sie Ihr Hörgerät täglich viele Stunden, wird die Batterie natürlich stark beansprucht. Auch die Größe der Knopfzelle spielt dabei eine Rolle. Bei einer Nutzung von ca. 16 Stunden am Tag kann die Haltbarkeit von etwa fünf Tagen (bei Type 10, Farbcode gelb) bis hin zu acht Tagen reichen (bei Type 13, Farbcode orange). Neigt sich die Leistung der Batterie dem Ende zu, gibt das Hörgerät ein akustisches Signal von sich. Wird die Batterie innerhalb einer gewissen Zeitspanne nicht ausgetauscht, schaltet sich das Hörgerät schließlich ab. Vermeiden Sie diese Situation und gewöhnen Sie sich an, stets eine Ersatzbatterie dabeizuhaben. Denn nichts ist schlimmer, als plötzlich mit einem funktionsunfähigen Hörgerät dazustehen.

Richtige Aufbewahrung verlängert die Lebensdauer

Sie können die Haltbarkeit der Batterien auch selbst beeinflussen, indem Sie die Zellen richtig lagern und sorgsam behandeln. Batterien, die nicht genutzt werden, sollten stets trocken und kühl aufbewahrt werden, zum Beispiel in einem abgedunkelten Schrank bei niedriger Raumtemperatur. Der Kühl- oder Gefrierschrank ist nicht geeignet, die Temperaturen sind zu niedrig für die Batterien. Denken Sie daran, die Schutzfolie erst kurz vor dem Einsetzen der Batterien abzuziehen. Selbst wenn Sie die Folie nach dem Abziehen wieder befestigen oder das Loch mit Klebefilm abdichten, ist die Reaktion im Inneren bereits in Gang gesetzt und kann nicht mehr gestoppt werden. Die Batterie entlädt sich dann genauso, als würde sie im Hörgerät verwendet. Gerne Beraten wir sie auch in unseren Akustik-Filialen.